|
Es zieht!
Kalte Luft in Produktionsprozessen.
Rolf Multhauf, Thermoscreens GmbH, Köln
In Produktionshallen steht der Komfortaspekt nicht unmittelbar
im Vordergrund.
Mehr
>
Thermoscreens
mit neuer Geschäftsführung in Deutschland
Seit Januar 2007 ist Dipl. Wirt.-Ing. Rolf Multhauf (38) Geschäftsführer
der
Thermoscreens Deutschland GmbH, Köln.
Mehr
>
Hohe
Energieeinsparung durch Luftschleieranlagen in Kühl-
und
Tiefkühllagern möglich!
Rolf Multhauf, Thermoscreens GmbH, Köln
Neue Untersuchungen der Universität Bristol gemeinsam
mit dem Unternehmen...
Mehr
>
|
Rolf
Multhauf, Thermoscreens GmbH, Köln
In Produktionshallen steht
der Komfortaspekt nicht unmittelbar im Vordergrund.
Vielmehr ist der Fertigungsprozess wichtig und die Einhaltung
definierter Abläufe und
Qualitätskriterien. Allerdings können die durch
Zugluft entstehenden Folgen den
Produktionsprozess vielfältig beeinflussen und durcheinander
bringen. Von
krankheitsbedingten Ausfällen bis hin zu Produktionsproblemen,
durch nicht
konstante Temperaturen in der Fertigung reichen die Möglichkeiten.
Die
Möglichkeiten von Luftschleieranlagen, sind durch ihren
Einsatz an Toren und Türen
bekannt – es gibt allerdings weit mehr Anwendungsgebiete
im industriellen
Verarbeitungsprozess. Mit viel Erfahrung, Know How und nicht
zuletzt Kreativität,
lassen sich relativ viele Probleme mit Zugerscheinungen und
Luftströmungen im
industriellen Prozess lösen. Thermoscreens, einer der
weltweit größten Hersteller
von Luftschleieranlagen, bietet komplette Lösungen für
seine Kunden an.
Warum „zieht“ es eigentlich?
Industriehallen sind, lufttechnisch gesehen, sehr komplexe
und dynamische
Umgebungen. Hohe Hallen, undichte Dächer oder geöffnete
Dachhauben,
Maschinen mit hohem Wärmeanfall, miteinander verbundene
Hallen
unterschiedlicher Höhe und Luftströmungen durch
Wind verursacht, sind nur ein
Ausschnitt der in der Praxis vorkommenden Möglichkeiten,
warum die Luft durch die
Hallen strömt. Die Luftmengen, die insbesondere über
die „Dachflächen“ der Hallen
nach draußen strömt, ergänzt um die Luft der
Absauganlagen können in der Praxis
enorme Werte von 100.000m3/h und mehr erreichen. Diese „Fehlmengen“
müssen
ausgeglichen werden, in aller Regel reichen die Zuluftanlagen
dafür nicht aus. Daher
sind die Türen und Tore in der Fassade, der „Ort
des geringsten Widerstandes“, über
den die Luft „nachgezogen“ wird. Die Folge sind
mächtige Querströmungen in den
Hallen und „Sturm“ in den Toröffnungen.
Luft sucht sich immer den geringsten Widerstand
Verfolgt man den Weg der Luft vom Tor, in die Halle, bis wieder
hinaus aus dem
Dach, zeigt sich, dass die Luft sich immer den Weg des geringsten
Widerstandes
sucht. Ein offenes Tor setzt der Luft beim eintreten in die
Halle keinen Widerstand
entgegen. Je höher die Luftverluste der Halle desto größere
Luftmengen „zwängen“
sich durch das Tor in das Innere der Halle. Je kleiner dabei
der Torquerschnitt desto
höher die Luftgeschwindigkeiten in der Toröffnung.
Die Luft „schießt“ mit hoher Geschwindigkeit
in die Halle hinein und fächert dann auf.
Kalte Luft ist „schwerer“ als warme Luft und breitet
sich daher in Bodennähe aus. Es
bildet sich ein „Kältesee“ in der Halle.
An warmen Maschinen und durch die
Vermischung mit warmer Raumluft erwärmt sich die Luft
und steigt unter das Dach
der Halle, wo sie durch Undichtigkeiten (Fugen, Ritze, offene
Dachhauben…) wieder
entweicht.
Die Physik kann man nicht ändern aber…
Man kann den Weg der Luftströmung mittels geeigneter
Messtechnik gut
nachvollziehen und sich darüber ein Bild der individuellen
Situation machen. Dazu
hat das Unternehmen Thermoscreens die nötigen Instrumente
und die Erfahrung aus
vielen unterschiedlichen Situationen sammeln können.
Die Aufgabe ist es, individuell
eine Lösung für die vorhandenen Probleme zu entwerfen.
Reicht es in einem Fall,
eine Torluftschleieranlage an den Toren zu installieren und
die Hallenlüftung neu
einzustellen, so kann es in einem anderen Fall notwendig sein,
die Gesamtplanung
der Halle zu überdenken. Entscheidend bei der Betrachtung
von
Strömungsproblemen in der Halle sind die individuellen
Auswirkungen, die es lokal
an Arbeitsplätzen und Maschinen zu vermeiden gilt. So
kann es beispielsweise
unmöglich sein, an einem Tor die eintretende Luft zu
stoppen, da die
Luftgeschwindigkeiten viel zu hoch sind und jegliche Maßnahmen
ohne Wirkung
bleiben würden. In solchen Fällen berät Thermoscreens
die Kunden über die
alternativen Möglichkeiten. So können beispielsweise
sogenannte
Arbeitsplatzluftschleier eine Lösung darstellen. Diese
Luftschleieranlagen werden in
der Nähe von Arbeitsplätzen eingesetzt, um die querströmende
Luft zu stoppen bzw.
zu erwärmen. Die Luft entspannt sich nach den Toren
und verliert an
Geschwindigkeit. In den breiten Hallen sind die verbleibenden
Luftgeschwindigkeiten
wesentlich geringer und dadurch einfacher zu konditionieren:
Komplexe Probleme auch im eigentlichen Produktionsprozess
Für den Menschen ist Zug eine unangenehme Erscheinung
die letztendlich auch
krank machen kann. Im Fertigungsprozess können Temperaturunterschiede
oder
Luftströmungen großen Schaden anrichten. In vielen
temperatursensiblen Prozessen
geht es darum, die Innentemperatur der Prozesse möglichst
konstant zu halten. Auch
hier können Luftschleieranlagen, richtig eingesetzt
und eingestellt, einen wertvollen
Beitrag leisten. Mitunter sind dazu Tests nötig um die
individuelle Situation zu
analysieren und eine geeignet Lösung zu entwerfen. Thermoscreens
begleitet die
Kunden bereits im Vorfeld, beim Entwurf der Maschinen und
Anlagen und berät
hinsichtlich der Möglichkeiten aber auch der Grenzen
von Luftschleieranlagen. Dazu
können auch CFD (Computer Fluid Dynamics) durchgeführt
werden, in denen die
individuelle Situation der Kunden nachgebildet werden und
die theoretischen
Strömungen simuliert werden können.
Variable Lösungen für die Vielzahl von Möglichkeiten
im industriellen Prozess
Thermoscreens ist mit 15.000 produzierten Anlagen pro Jahr,
einer der weltweit
größten Hersteller von Luftschleieranlagen. Als
Partner der Industrie aber auch der
Hersteller von Maschinen und Anlagen, besitzt das Unternehmen
viel Erfahrung mit
industriellen Prozessen und den Problemen die durch Luftströmungen
in Hallen
verursacht werden. Individuelle Beratung und vor Ort Analyse
sind für die
Erarbeitung zugeschnittener Lösungen unerlässlich.
Die Produktpalette ist auf eine
Vielzahl möglicher industrieller Einsatzfälle zugeschnitten
und bietet ausgereifte
Technologien.
|